Bremen Startups

Wir informieren Dich über Startups und Startup Events in und um Bremen.

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„Ever tried, ever failed. No matter! Try again. Fail better!“ (Samuel Beckett)
FuckUp Night Bremen – was ist das?

Scheitern ist Standard. Die Hälfte aller neu gegründeten Unternehmen verschwindet in den ersten fünf Jahren wieder vom Markt. Über die Unternehmer/innen selbst sagt das erst einmal wenig aus. Selbst Henry Ford, Walt Disney und Steve Jobs scheiterten zunächst mit Start-ups, bevor sie ganze Branchen revolutionierten und Weltunternehmen aufbauten. Sie haben aus ihren Fehlern gelernt. In Deutschland fehlt jedoch immer noch eine Kultur der zweiten Chance.

Aus Niederlagen Gewinn ziehen, gemeinsam den Mut zum Scheitern eine Bühne geben – und erfahren, dass Fehlschläge nicht das Ende von Allem bedeuten müssen: Darum geht es bei den „FuckUp Night Bremen“. Von Kreativwirtschaft über Unternehmensgründung bis zur Unternehmensnachfolge: vier mutige Menschen werden auf der FuckUp Night Bremen über die Schattenseite ihres Unternehmertums berichten.

  • Datum: 17. Oktober 2017
  • Beginn: 18:30h
  • Ende: 21:00h
  • Ort: Schwankhalle, Buntentorsteinweg 112/116, 28201 Bremen
  • Veranstalter: Suhlrie.de, bremen-startups.de & hacheney-coaching.de in Kooperation mit Team U und der Schwankhalle
  • Kontakt: Susanna Suhlrie, Schwachhauser Heerstraße 122, 28209 Bremen, fun@suhlrie.de
Ist die FuckUp Night kostenlos? Wie kann ich teilnehmen?

Der Eintritt ist frei, aber die Platzzahl ist begrenzt! Melde Dich schnell an unter ticket@schwankhalle .de, Betreff: FUN2017, oder unter der Tickethotline 0421 520 80 70.

Speaker

Jan van Hasselt

„Am Scheitern selbst kann ich nichts Positives finden. Mag wohl sein, dass es mich in interessantere Gefilde geführt hat, als wenn alles geklappt hätte. Also keine Angst. Schwierig ist halt, jemandem zu empfehlen: Scheiter doch auch mal. Ist gar nicht so schlecht.“

2007 begann er nach Rio zu reisen um Filme zu drehen. Der erste Film, über den Bau eines Stahlwerks, wurde von Auftraggeber nicht freigegeben, weil man das milliardenteure Bau-Projekt als gescheitert betrachtete. . Das "Nicht-zeigen-dürfen" wurde zu einer Art Leitmotiv seiner Arbeit in den letzten zwei Jahren. Unfreiwillig natürlich. Aber sehr ergiebig. …mehr

Jan van Hasselt, *1972, studierte Germanistik und Politologie. Er lebt als freier Autor, Filmemacher und Kurator in Bremen.
Die Lecture-Performance GLOBO, Rio, ThyssenKrupp und die Ökonomie der Bilder über seine Rio-Reisen wird am 8.11. in der Schwankhalle aufgeführt.
www.facebook.com/globobremen

Ina Hacheney

Ina Hacheney’s Unternehmertum begann 1997 mit der Eröffnung eines ersten Ladens in Bremen. Die Lust und das Engagement am Ausprobieren verschiedener Vertriebsformate führte 2001 zur Gründung von Nails for Nature. Innerhalb von 6 Jahren kamen 9 Nailstores in 8 Städten hinzu, parallel wurde die International Nail Academy aufgebaut. Schwupps folgte 2010 die Umsetzung eines Franchisekonzeptes. Während sich alles immer schneller drehte und alle Zeichen auf Wachstum standen, häuften sich die Stolpersteine und führten innerhalb eines halben Jahres zur Schließung der Läden und schließlich zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Heute betreut Ina Hacheney als zertifizierte systemische Coach Menschen, Krisenerfahrungen in Stärken umzusetzen.
www.hacheney-coaching.de

Sebastian Schmitz

Sebastian Schmitz ist Maschinenbauingenieur und war in verschiedenen Unternehmen in leitender Position tätig, bevor er den Weg in die Selbständigkeit suchte. 2014 startete er die Übernehme eines Unternehmens in der Altersnachfolge. Trotz sorgfältiger Vorbereitung der Übernehme und rascher Erfolge bei der Akquise neuer Kunden und der Erschließung neuer Geschäftsfelder musste er schon 2016 Insolvenz für das Unternehmen anmelden. Heute ist Sebastian Schmitz wieder im Angestelltenverhältnis als Maschinenbauingenieur tätig und berät darüber hinaus Unternehmer und Unternehmen in Krisensituationen. Es ist ihm ein Anliegen deutlich zu machen, welche Risiken gerade in der so beworbenen „Altersnachfolge“ liegen.

„Scheitern ist nicht das Gegenteil von Erfolg – es ist ein Teil davon. Um diesen Satz zu verstehen, muss man jedoch selber scheitern. Ich nehme an der „Fuck up night“ teil, um dazu beizutragen, dass Scheitern in der Öffentlichkeit anders wahrgenommen wird.

Attila von Unruh

Als Attila von Unruh seine Eventmarketing-Firma 1999 verkaufte, wusste er noch nicht, dass er durch eine Formulierung im Kaufvertrag sein gesamtes Vermögen verlieren würde. Kurz darauf ging der Käufer pleite, von Unruh war noch als Bürge eingetragen. Erst nach fünf Jahren nervenaufreibenden Verhandlungen beschloss er Privatinsolvenz anzumelden. „Das war ein schwerer Schritt“, sagt von Unruh heute. „Vorher hatte ich ja immer alles geregelt gekriegt.“ Sich das eigene Scheitern einzugestehen und darüber zu sprechen, ist oft noch ein Tabu. Von Unruh’s Suche nach Informationen und Unterstützung verlief im Sand. Er beschloss selber etwas zu tun und formierte Gesprächskreise in Form der „Anonymen Insolvenzler“, wie auch die Team U – Restart gGmbH.
www.team-u.de

Moderation

Prof. Dr. Jörg Freiling

Prof. Dr. Jörg Freiling ist Inhaber des Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship (LEMEX) an der Universität Bremen. Neben vielfältigen Forschungsschwerpunkten wie Entrepreneurial Ecosystems und Transnational Entrepreneurship hat sich Jörg Freiling am LEMEX auch intensiv mit Entrepreneurial Failure beschäftigt.
www.lemex.uni-bremen.de

Was euch erwartet

Interessante Menschen

Spannende Geschichten und mutige Persönlichkeiten

Eine atmosphärische Location

Die Schwankhalle in der Neustadt mit ganz viel kreativem Spirit

Ein spannendes Publikum

Bei FuckUp Nights sitzen nicht nur vorne interessante Menschen. Sie ziehen auch ein spannendes Publikum an: Start-Up-Gründer, gestandene Unternehmer, Kreative … Eine gute Gelegenheit zum Netzwerken.

Eine feine Portion Humor

Scheitern – das Thema ist eigentlich sehr ernst, aber keine Sorge: Unsere Speaker sind lebensfrohe Menschen, die nach vorne schauen und echt lustig sein können.